Womit können wir Ihnen helfen?
Strom vom eigenen Dach macht unabhängig vom Versorger – aber wie weit? Der Unabhängigkeitsrechner zeigt Ihnen den Autarkiegrad Ihrer geplanten Anlage: welchen Anteil Ihres Verbrauchs Sie selbst decken, wie viel Sie noch zukaufen und was dieser Reststrom kostet. Mit und ohne Speicher, mit Erträgen für die Region Augsburg gerechnet.
Verschiebt Wallbox, Warmwasser und Haushaltsgeräte automatisch in die Erzeugungszeit — so wie es unsere Stromintelligenz App macht.
Unverbindliche Beispielrechnung mit Richtwerten – sie ersetzt keine Fachplanung. Vollständige Unabhängigkeit vom Netz erreicht nur eine Inselanlage; für ein Haus am Netz ist ein Autarkiegrad um 70 bis 80 Prozent das realistische Maximum. Wie Ihr Dach, Ihre Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil das beeinflussen, klären wir vor Ort.
Das Autarkie-Kennfeld ist am Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin kalibriert. Erträge nach unserem Richtwert von 1.000 kWh je kWp für die Region Augsburg, Einspeisesätze auf Stand der Inbetriebnahme ab 08/2026. Alle Werte sind Jahresmittel — im Sommer liegt die Autarkie deutlich höher, im Winter deutlich niedriger.
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Kontakt aufnehmenDer Rechner führt die zwei Kennzahlen zusammen, die über Ihre Unabhängigkeit entscheiden, und übersetzt sie in Euro. Das Autarkie-Kennfeld dahinter ist am Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin kalibriert, die Erträge rechnen wir mit unserem Richtwert für die Region Augsburg. Ob sich die Anlage auch finanziell trägt, beantwortet unser PV-Rechner.
Der Autarkiegrad sagt, welchen Anteil Ihres Stromverbrauchs Sie selbst decken. Bei 4.800 kWh Jahresverbrauch, 10 kWp und 12 kWh Speicher sind das 78 Prozent – Sie kaufen dann noch 1.036 kWh im Jahr zu statt 4.800. Das ist die Zahl, die im Alltag zählt: Sie beschreibt, wie oft Sie den Versorger noch brauchen.
Die Eigenverbrauchsquote misst dieselbe Strommenge, aber von der anderen Seite: welchen Anteil des erzeugten Solarstroms Sie selbst nutzen. Im Beispiel sind das 38 Prozent, der Rest geht ins Netz. Beide Werte laufen gegeneinander: Bei 12 kWh Speicher hebt eine größere Anlage die Autarkie von 68 Prozent bei 5 kWp auf 85 Prozent bei 20 kWp – die Eigenverbrauchsquote fällt dabei von 65 auf 20 Prozent.
Was übrig bleibt, kommt weiter aus dem Netz und kostet den vollen Arbeitspreis. Im Beispiel sind das 383 Euro im Jahr statt 1.776 Euro ohne Anlage. Diese Differenz ist der Geldwert Ihrer Unabhängigkeit – und sie wächst mit jeder Strompreiserhöhung, während die Einspeisevergütung für 20 Jahre festgeschrieben ist.
| Speicher | Autarkiegrad | Netzbezug | Reststromkosten | mit Energiemanagement |
|---|---|---|---|---|
| ohne Speicher | 36 % | 3.064 kWh | 1.134 € | 44 % |
| 4 kWh | 59 % | 1.952 kWh | 722 € | 67 % |
| 8 kWh | 74 % | 1.261 kWh | 467 € | 78 % |
| 12 kWh | 78 % | 1.036 kWh | 383 € | 81 % |
| 16 kWh | 81 % | 925 kWh | 342 € | 83 % |
| 20 kWh | 82 % | 888 kWh | 329 € | 84 % |
Vollständige Unabhängigkeit erreicht nur eine Inselanlage ohne Netzanschluss. Für ein bewohntes Haus in unserer Region ist das unwirtschaftlich, und der Grund heißt Winter.
Eine Photovoltaikanlage in Bayern liefert im Juli ein Vielfaches des Dezember-Ertrags. Ein Hausspeicher gleicht Tag und Nacht aus – er überbrückt Stunden, keine Jahreszeiten. Um den Dezember aus dem Sommer zu versorgen, bräuchten Sie das Zwanzigfache an Speicherkapazität. Genau daran scheitert die Vollautarkie, nicht an der Anlagengröße.
Realistisch sind 75 bis 85 Prozent im Jahresmittel. Im Sommer liegen Sie deutlich darüber und beziehen wochenlang praktisch nichts aus dem Netz, im Winter deutlich darunter. Der Rechner zeigt deshalb einen Jahreswert, keine Momentaufnahme.


Der größte Hebel, siehe Tabelle oben. Entscheidend ist nicht die maximale Größe, sondern der Punkt, ab dem jede weitere Kilowattstunde Speicher weniger bringt als sie kostet. Bei einem typischen Einfamilienhaus liegt der zwischen 8 und 12 kWh.
Waschmaschine, Spülmaschine, Warmwasser und vor allem die Wallbox laufen lassen, wenn das Dach liefert. Mit intelligentem Energiemanagement geschieht das automatisch. Im Beispiel steigt die Autarkie dadurch von 78 auf 81 Prozent und der Netzbezug sinkt von 1.036 auf 897 kWh – ohne ein einziges zusätzliches Modul. Setzen Sie im Rechner das Häkchen, dann sehen Sie den Effekt für Ihre eigenen Werte.
Ein E-Auto oder eine zusätzliche Wärmequelle hebt Ihren Verbrauch – und damit sinkt der Autarkiegrad bei gleicher Anlage. Wer in den nächsten Jahren eine Wallbox plant, sollte das Dach gleich voll belegen und den Speicher eine Nummer größer wählen. Nachrüsten ist teurer als größer bauen: Gerüst, Anfahrt und Elektroinstallation fallen ein zweites Mal an.Setzen Sie im Rechner die Anlagengröße hoch, dann sehen Sie beides: Der Autarkiegrad steigt, die Eigenverbrauchsquote fällt. Von 10 auf 15 kWp gewinnen Sie fünf Prozentpunkte Unabhängigkeit – der Anteil des selbst genutzten Solarstroms sinkt dabei von 38 auf 27 Prozent. Beides ist richtig und beides gehört in die Entscheidung.
Der Autarkiegrad gibt an, welchen Anteil Ihres gesamten Stromverbrauchs Sie selbst decken. Bei 78 % Autarkie und 4.800 kWh Jahresverbrauch kaufen Sie noch 1.036 kWh aus dem Netz zu. Der Rest kommt vom eigenen Dach – direkt oder über den Speicher.
Für ein Einfamilienhaus mit Photovoltaik ohne Speicher liegen rund 36 % im Jahresmittel drin. Mit Stromspeicher werden 60 bis 85 % erreicht, mit zusätzlichem Energiemanagement etwas mehr. Im Beispiel des Rechners kommt eine 10-kWp-Anlage mit 12-kWh-Speicher auf 78 %. (Richtwerte)
Er ist der größte einzelne Hebel. Dieselbe 10-kWp-Anlage kommt ohne Speicher auf 36 % Autarkie und 3.064 kWh Netzbezug, mit 12 kWh Speicher auf 78 % und 1.036 kWh. Der Speicher verschiebt den Mittagsüberschuss in den Abend – deshalb wächst der Nutzen mit den ersten Kilowattstunden stark und flacht danach ab. Welche Größe zu Ihrem Verbrauch passt, klären wir in der Stromspeicher-Beratung.
Der Autarkiegrad misst am Verbrauch, die Eigenverbrauchsquote an der Erzeugung. Im Beispiel deckt der Haushalt 78 % seines Verbrauchs selbst, nutzt aber nur 38 % des erzeugten Solarstroms – der Rest wird eingespeist. Beide Werte gehören zusammen: Eine 20-kWp-Anlage käme auf 85 % Autarkie, aber nur noch 20 % Eigenverbrauchsquote.
Am Netz nicht. 100 % erreicht nur eine Inselanlage ohne Netzanschluss, und die ist für ein bewohntes Haus in unserer Region unwirtschaftlich. Der Grund ist der Winter: Im Dezember liefert dieselbe Anlage einen Bruchteil des Juli-Ertrags, und ein Hausspeicher überbrückt Nächte, keine Jahreszeiten. Realistisch sind 75 bis 85 % im Jahresmittel – die letzten Prozent kosten überproportional viel.
Es verschiebt steuerbare Verbraucher in die Erzeugungszeit: Wallbox, Spülmaschine, Warmwasser. Im Beispiel steigt die Autarkie dadurch von 78 auf 81 % und der Netzbezug sinkt von 1.036 auf 897 kWh – ohne ein einziges zusätzliches Modul. Wie das bei IntHome umgesetzt wird, zeigt unsere Seite zum Energiemanagement.
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